Was ist Open Source?
Nahezu jede Software wird programmiert, indem ein Quelltext mit den entsprechenden Befehlen der jeweiligen Programmiersprache erstellt wird, welcher später in einen Maschinencode übersetzt wird, der dann vom Prozessor des Computers verarbeitet werden kann. Ist das Programm fehlerhaft, so muss folglich der Quelltext von den Fehlern befreit werden und anschließend neu übersetzt werden. Bei kommerzieller Software erfolgt dies durch die Softwarefirma, welche diese Änderungen als Patches herausgibt. Der Quelltext wird hier nicht veröffentlicht. Man spricht von Closed Source (verschlossene Quelle).
Das Gegenstück nennt sich Open Source. Hierbei wird der Quelltext nicht verschlossen gehalten sondern kann von jedem eingesehen werden. Und nicht nur das. Jeder, der über das entsprechend Knowhow verfügt, darf den Quelltext bearbeiten und verändern. Man spricht auch von freier Software, was jedoch nicht mit Freeware zu verwechseln ist. Wärend freie Software quelloffen, in der Regel kostenlos erhältlich und sowohl privat wie auch kommerziell nutzbar ist, ist Freeware zwar kostenlos aber nicht quelloffen und meist nur im privaten Bereich einsetzbar.
Nähere Erläuterungen zur Begriffsdefinition sind z.B. bei Wikipedia nachzulesen.
Welche Vorteile bietet Open Source?
- Häufig plattformunabhängig, d.h. es existieren Pakete für mehrere Betriebssysteme
- Schnelle Fehlerbeseitigung
- Wünsche werden schneller berücksichtigt
- Die Entwicklung wird vorangetrieben
- Hohe Sicherheit durch Qualitätskontrolle von vielen Anwendern und Entwicklern
- Wer kann und will, der darf seinen Beitrag leisten
- Keine Lizenzkosten
Beispiele für Open Source
- Das Betriebssystem Linux
- Das Office-Paket OpenOffice.org
- Der Internet-Browser Mozilla Firefox
- Das Bildbearbeitungsprogramm GIMP